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TROLL |
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| Hallo Frau
Hopmeier, heute schicke ich Ihnen die letzten Fotos von meinem lieben Troll, der uns leider verlassen mußte. Ich habe sie an seinem letzten Tag aufgenommen. Troll fing plötzlich an, sich zu übergeben, und seine armen alten Beinchen brachen zusammen. Er hat noch 3 Tage sehr gekämpft, und ich hatte die Hoffnung, daß es sich nur um eine Infektion handelte. Leider bekam er aber dann heftige Schmerzen, und ich mußte ihn erlösen, weil er nicht mehr aufstehen konnte. Nach der Narkosespritze erbrach er dickes geronnenes Blut, was auf einen Tumor hinwies. Bis zu diesem Zeitpunkt war er so ein fröhlicher Hund, dem man außer seiner Arthrose nicht anmerkte, daß er krank war. Er war immer so glücklich über unsere täglichen Spaziergänge. Vielleicht hat er zu viele Medikamente wie Metacam, Trocoxil u.ä. bekommen, die letztlich einen Tumor oder Magendurchbruch verursacht haben, aber ohne sie hätte er schon lange nicht mehr gehen können. Er war nur 1 1/2 Jahre bei uns, und ich bin unendlich traurig, daß ich ihm nicht noch ein paar schöne Jahre bereiten konnte. Er ist nur 13 Jahre alt geworden und mußte die meiste Zeit in Tierheimen verbringen. Das ist im Grunde vollkommen unverständlich, weil er so ein toller Hund war. Dieser zärtliche, und wenn er sich bedroht fühlte, durchaus griffige kleine Kerl, wird uns sehr fehlen. Er war ein Hund mit viel Humor und einem sehr starken Charakter. Nicht nur mein restliches Rudel, auch meine Katzen haben ihn geliebt. Eines tröstet mich etwas: Ich glaube, er hat gewußt, daß er von uns heiß geliebt wurde. Die letzten Tage wollte er jede Sekunde an meiner Seite sein, wenn ich aus seinem Blickwinkel war, fing er an zu weinen. Die Tierärztin kam zu uns nach Hause, und er ist in meinen Armen eingeschlafen. Nun muß mein lieber Troll keine Schmerzen mehr leiden. Traurige Grüße auch besonders an Helmut, der sich so viel um ihn gekümmert hat. Helge Meyer-Waarden 26.03.2011 |