Hallo
und guten Tag,
hier kommt Nils, Ich habe mich schon so toll eingelebt, bin auch
stubenrein. Es gibt gutes Essen, ich habe auch alles schon ausprobiert.
Mein Herrchen und Frauchen lassen mich überall hin. Es gibt keine
Einschränkungen und das finde ich toll. Am Morgen und Abend machen wir
längere Spaziergänge, die ich im Moment nicht so toll finde, da es so kalt
ist. Aber ich muss einfach mitgehen. Sonst gehe ich einfach in den Garten
und mache mein Geschäft. Prima, es meckert keiner. Und die vielen
Steicheleinheiten, da fühle ich mich wie ein Prinz und benehme mich auch
so. Lege mich einfach auf den Rücken und lasse mich streicheln. Auch bin
ich unter die Bergsteiger gegangen, ich klettere bei meinem Herrchen
einfach auf die Schulter. Da er ja so groß ist, kann ich alles sehr gut
sehen. Ich gehen auch viel Essen oder Kaffe trinken. Da habe ich noch
Probleme, denn ich gehe einfach an den Nebentisch und zwicke dort die
Leute in die Füße oder ins Bein. Das findet meine Familie nicht so nett
und schimpft dann doch einmal mit mir. Aber ich denke, in Zukunft werde
ich es lassen, sonst muss ich vielleicht zu hause bleiben und das möchte
ich nicht. Bin jetzt müde und lege mich ein wenig auf das Sofa um zu
schlafen.
Ich wünsche Euch einen Guten Rutsch ins Jahr 2007. Ich werde mit Herrchen
und Frauchen zu hause feiern.
Dann habe ich bestimmt auch nicht so viel Angst vor den Knallern.
Bis bald und liebe Grüße an Alle.
Nils und
Christa Hawkins
Gisbert
Bellonzi
29.12.2006
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Hallo
Ihr Lieben,
ich, Euer Nils, muss mich mal wieder melden und Euch einiges erzählen, was
ich so angestellt habe und wie es mir inzwischen geht. Nun gehts los.
Ich bin
nun fast 1/2 Jahr bei meinem Frauchen und Herrchen. Es gefällt mir
ssssseeeehhhhrr gut hier. Aber ich hatte auch einigen Ärger gemacht und
meine Familie wollte mich schon zurückbringen, weil ich angefangen habe,
mein Frauchen anzuknurren und auch zu beißen. Auch bei Jedem, der uns
besuchen wollte, verlor ich die Nerven und
ging auf den Besuch los. Habe auch ein paar Besucher geknappt. Ich hatte
allerdings Glück, keiner hat mir etwas
getan. Mein Herrchen sagte, so geht es nicht weiter und wir gingen zu 2
Tiertrainerinnen, die es aber auch nicht schafften, mir daß beißen
abzugewöhnen. Die Dritte kam ins Haus und es wurde alles sehr streng. Doch
so ganz
gelang es ihr auch nicht, mich zu ändern. Nur ich begann, wenigstens beim
Gassi gehen, meine Artgenossen in
Ruhe zu lassen und nicht jeden Jogger anzuknurren oder anzuspringen. Dies
war wenigstens ein kleiner Erfolg.
Mein Herrchen sagte, wenn ich mich nicht ändere, müsse ich leider zu Euch
zurück. Es war zwar nicht schlecht
bei Euch, aber das wollte ich trotzdem nicht. Ich habe doch hier alles was
das Herz begehrt und so begann ich
doch mir das zu überlegen. Ganz langsam habe ich eines nach dem anderen
gelassen und heute beiße ich mein Frauchen nicht mehr, sie kann mich
wieder auf den Arm nehmen, mich streicheln und alles ist schön. Ich habe
gehört, dass mein Herrchen gesagt hat, sie würden mich nicht mehr
hergeben. Gott sei dank ich habe es geschafft.
Damit Ihr sehen könnt, wie gut es mir geht, hat mein Frauchen ein paar
neue Bilder angehängt. Ich habe einen tollen Garten, in dem ich tun und
lassen kann was ich will. Meine Familie hat den Zaun ein wenig höher
gemacht, damit
ich nicht abrücken kann, aber das ist ok so. Heute würde ich auch nicht
mehr abrücken. Ich gehe mit meiner Familie jeden Tag spazieren und dies
geht heute ohne an der Leine sein zu müssen. Das ist doch ein Erfolg,
oder?
Meine Familie hatte viel Geduld mit mir, aber es hat sich gelohnt. Ich bin
heute ein Traumhund - sagt mein Frauchen.
Liebe
Grüße an Euch alle von Nils, Christa Hawkins und Gisbert Bellonzi
04.06.2007
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