Der Kampf um das Leben von 24 Welpen

Im Januar 2009 wurden von einer Behörde 24 Welpen ins Tierheim Pirmasens eingewiesen.
Sie kamen von einem Hundehändler, der die Welpen aus dem Ausland einschleusen wollte.
Als er an der Grenze kontrolliert wurde, stellte man fest, dass die Hunde nicht gegen Tollwut
geimpft waren. Von diesem Mann und seiner Lebensgefährtin ist schon seit langer Zeit bekannt,
dass sie regelmäßig Welpen aus dem Ausland verkaufen. Sie inserieren in Zeitungen und im
Internet. Dabei wird den Käufern immer wieder versichert, dass die Welpen geimpft und gesund sind.
Am 28. Januar 2009 kamen diese Welpen in einem Alter von 5-8 Wochen zu uns. Sie waren
in einem erbärmlichen Zustand. Viele von ihnen waren nur eine Handvoll Haut und Knochen !
Es begann ein Kampf gegen die Zeit.
Denn viele der Welpen waren mehr tot als lebendig da sie unterernährt waren und
Parvovirose (bekannt als "Katzenseuche") hatten. Unser Tierarzt Dr. Radu war täglich im
Tierheim und kämpfte um das Leben der kleinen Welpen. Da diese unter Quarantäne standen
(das heißt: sie durften die Krankenzimmer nicht verlassen), war unser Mitarbeiter Jürgen der
"Welpen Papa", rund um die Uhr im Einsatz. Trotz aller Bemühungen starben 9 der kleinen,
gequälten Geschöpfe ! Aber wir gaben den Kampf nicht auf, auch wenn es immer wieder
Rückschläge gab. Es war bewundernswert wie diese kleinen Wesen um ihr Leben kämpften.
Nach unendlichen 8 Wochen war es geschafft !
15 Welpen waren zu prächtigen, gesunden Hunden herangewachsen. Es war pure
Freude zu sehen wie sie ihrem "Papa Jürgen" hinterher liefen und mit ihm spielten und
tobten. Alle Welpen fanden ein liebevolles Zuhause.

 

Die Kosten dieser Rettungsaktion betrugen 13.000.00 Euro
Was wäre bei dem Hundehändler mit den todkranken Welpen geschehen ?
Das wollen wir uns gar nicht vorstellen !

Deshalb unsere Bitte:
Wenn Sie sich für einen Welpen interessieren, schauen Sie sehr genau woher dieser kommt.
Wo ist die Mutter ? In welchem Zustand ist sie ? Wie lebt sie mit ihren Welpen ?
Wenn die Welpen, meist viele verschiedene Rassen, ohne Mutter sind, lassen Sie die Finger
davon. Sie unterstützen sonst den grausamen Hundehandel.
Die Hündinnen sind zu "Wurfmaschinen" degradiert und leben in erbärmlichen Umständen
bis sie irgendwann ausgelaugt sind und sterben.
Die Welpen werden viel zu früh von ihren Müttern getrennt und es wird dabei in Kauf
genommen, dass viele von ihnen sterben weil sie unterernährt, nicht geimpft und nicht
entwurmt sind.
Hier geht es NUR um den Profit !

 

NELE

Stellvertretend für diese Welpen steht Nele die wie ihre Leidensgenossen um ihr junges Leben gekämpft und gewonnen hat. Sie ist ein kleines, fröhliches und temperamentvolles Hundekind geworden, das sein Leben genießt.

PEPPER

Auch Pepper, die wie ihr Schwesterchen Nele einst so tapfer um ihr Leben kämpfte hat großes Glück
jetzt in einem so wunderbaren Zuhause leben zu dürfen.

Danke für die Genehmigung der Rheinpfalz vom 07.05.2009
 

ZURÜCK