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Damwildherde in Dahn |
In
einer beispielhafte Rettungsaktion haben die Tierschützer desTierschutzvereins Pirmasens und der Tierschutz AG in Lingenfeld eine noch über 40 Tiere zählende Damwildherde vor dem sicheren Erschießungstod gerettet. Die seit Jahren in ihrem Gehege in Dahn lebende Damwildherde ahnte nichts davon, dass der 30 Jahre alte Pachtvertrag für ihr Gehege zum Jahresende auslief, nicht mehr erneuert werden sollte und aus diesem Grund die ca. 60 Tiere zählende Herde getötet werden sollte. Nachdem Jäger vor den Augen von Anwohnern mit dem Erschießen begonnen hatten, alarmierte die Anwohnerin Frau Stefanie Durm die Pirmasenser Tierschützer, die die Erschießungsaktion vorerst beendeten. |
Aber wohin mit den verbliebenen Tieren?Fieberhaft suchten die Tierschützer nach Unterbringungsmöglichkeiten für das Wild und siehe da, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und den fanden sie. Der Gnadenhof „Heimat für Tiere“ in Birkenfeld bei Würzburg erklärte sich bereit, die verbliebenen Tiere zu übernehmen. Dafür war eigens ein Gehege auf dem Gelände des Gnadenhofs neu installiert worden. Frau Christel Kuhn von der Tierschutz AG in Lingenfeld übernahm die Organisation zusammen mit dem Gnadenhof zum Abtransport der Tiere, bei der auch Tierärzte mithalfen. Die Rehe wurden mit einem Narkosegewehr betäubt, was nicht immer ganz leicht war, danach die Beine gefesselt, in warme Wolldecken gehüllt und auf bereitstehende, mit Stroh präparierte Anhänger gelegt und abtransportiert. Nach dieser beispiellosen und vor allem gelungenen Aktion, die in dieser Größenordnung niemandem vorher bekannt war, dankte Frau Kuhn allen Beteiligten, einschließlich dem Pächter und der Grundstückseigentümerin für den tollen Einsatz und das entschlossene Handeln. |
Auch die Tierschützer freut dieser einmalige Erfolg der Aktion. Keines der verbliebenen Tiere kam zu Schaden, alle haben ein neues Zuhause gefunden. Die gesamte Aktion wurde vom Tierschutzverein Pirmasens, der wie man feststellen kann, sich nicht nur für Hunde und Katzen einsetzt, sondern allen Tieren versucht zu helfen, finanziert, was durch die Betäubungsgeschosse und vielem anderen nicht ganz unerheblich war. Helfen Sie dem Tierschutzverein Pirmasens und Sie helfen den Tieren! |
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| Text:fp/Bild:privat |